Die kultur.schulen sind nicht nur ein Ort für Kurse und regelmäßige Angebote. Wir bringen unsere Erfahrung, unsere Räume, unsere Technik und unsere kreativen Möglichkeiten auch in ganz unterschiedliche Projekte, Veranstaltungen und Kooperationen ein.
Ob Aus- und Weiterbildung, musikalische Begleitung, individuelle Formate für Einrichtungen und Unternehmen oder flexible Räume zum Arbeiten und Begegnen: Viele unserer Angebote entstehen passend zu einem konkreten Anlass und den Menschen, die mit uns zusammenarbeiten.
Dabei verbinden wir kulturelle Bildung mit praktischer Erfahrung, persönlicher Beratung und einem starken Netzwerk in der Region. So können neue Ideen entstehen, besondere Veranstaltungen bereichert und individuelle Vorhaben gemeinsam umgesetzt werden.
Sie haben eine Idee oder suchen nach einem passenden Angebot?
Sprechen Sie uns gern an – gemeinsam schauen wir, was möglich ist.
Die Aus- und Weiterbildung an Kindertagesstätten, an beruflichen Schulen, für Volkshochschulen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Portfolios. Individuell auf die Aufgabenstellung zugeschnittene Angebote und Unterrichtsinhalte charakterisieren unsere Arbeit und ermöglichen einen schnellen und nachhaltigen Erfolg.
Ein Beispiel ist unsere Mitarbeit an der Handreichung "Musik im Kinderalltag": Bereits bei der Erarbeitung haben Lehrkräfte der Musikschule federführend mitgewirkt und sowohl bei der Redaktion des Buches als auch bei der Implementierung an diversen Einrichtungen wertvolle Erfahrungen gesammelt. Einen Einblick in das Lehrwerk können Sie hier nehmen.
Für weitere Informationen können Sie uns gern kontaktieren.
Bei rund 150 Veranstaltungen ist die Musikschule jährlich aktiv. Das betrifft die eigenen Konzerte und Vorspiele aber auch viele Umrahmungen von Lesungen, Jubiläen, Ehrungen, Zeugnisübergaben etc.
Unsere Schüler*innen werden von den Lehrkräften für die jeweilige Veranstaltung ausgesucht und vorbereitet. Da es sich bei den Musikern i.d.R. um Amateure handelt, ist eine rechtzeitige Anfrage in der Musikschule wichtig.
Musik machen ist pure Freude. Da zusätzliche Veranstaltungen aber auch für die Lehrkräfte mit viel Aufwand in der Vorbereitung und der Durchführung zusammenhängt, bitten wir um Verständnis, dass wir unseren Einsatz in Rechnung stellen müssen.
Auch die Beiträge oft sehr professionell wirken, sind unsere Schüler*innen natürlich noch keine Profis. Entsprechend wichtig ist es, sie gut und langfristig auf Auftritte vorzubereiten. Daher bitten wir Sie, Ihre Wünsche frühestmöglich, gern mehr als drei Monate im Voraus, an uns heranzutragen. Dann können wir gut planen und die Beiträge vorbereiten.
Wenn unsere Schüler*innen die Veranstaltung selbständig übernehmen können, bitten wir ebenfalls um eine Gage.
kultur.schulen sind auch Coworking Spaces – kreatives Arbeiten inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte in Malchin, Demmin und Altentreptow. Moderne Arbeitsplätze, flexible Räume für Meetings, Workshops und Events sowie schnelle Technik treffen auf Natur, Ruhe und Inspiration.
Miete stunden- oder tageweise und nutze eine vielseitige Infrastruktur – vom Konferenzraum bis zur Eventfläche im Grünen.
Alle unsere Lehrkräfte werden früher oder später einmal gefragt:
„Und was machen Sie beruflich?“ So Manchem ist nicht bewusst, dass Musiklehrer ein richtiger Beruf und die Ausbildung allzu oft lang ist und meist bereits vor dem 20. Lebensjahr beginnt. Denn einem Examen an einer Musikhochschule geht ein Studium voran, das nicht allein stundenlanges tägliches Üben des Instruments bzw. der Stimme beinhaltet, sondern viele Nebenfächer wie Musiktheorie, Gehörbildung, Musikgeschichte, Unterrichtspraxis und vieles mehr.
Um zu einem Studium zugelassen zu werden, muss eine Aufnahmeprüfung in mehreren Disziplinen bestanden werden. Diese hat es schon ganz schön in sich, denn nur die Besten werden zugelassen und der Andrang auf einen Studienplatz ist groß. Um sich hierauf optimal vorzubereiten, bieten die meisten Musikschulen die Abteilung "Studienvorbereitende Ausbildung" an.
Unsere Studienvorbereitende Abteilung (SVA) steht besonders fleißigen und begabten SchülerInnen ab 12 Jahren offen, die sich vorstellen können, später vielleicht einen Musikberuf zu ergreifen. Sie erhalten wöchentlich zusätzlich 45 Minuten Unterricht im Hauptfach sowie – falls das Hauptfach nicht Klavier ist – Unterricht im Pflichtfach Klavier. Nach Bedarf bekommen sie auch besondere Förderung in den Fächern Theorie/Gehörbildung.
Voraussetzung für die Aufnahme in die SVA ist ein gesondertes Vorspiel oder die Teilnahme beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ (in der Regel auf Landesebene). Die Belegung von mindestens einem Ensemblefach ist verpflichtend. Dieser Unterricht wird seitens der Musikschule finanziell extra gefördert. Die Kandidaten müssen sich regelmäßigen Prüfungen in besonderen Vorspielen stellen und sich bei vielen Konzerten der Musikschule präsentieren. Es wird erwartet, dass sie einen großen Teil ihrer Freizeit für das Üben ihrer Instrumente opfern, so dass kontinuierlich ein Fortschritt zu erkennen ist, der am Ende erlaubt, sich an einer Musikhochschule vorzustellen. Dann müssen sich die Schüler entscheiden, ob sie eine Solistenlaufbahn einschlagen wollen, später Musiker in einem Orchester werden wollen, an einer Musikschule unterrichten oder als Musiklehrer an einer allgemein bildenden Schule arbeiten wollen. Auch für die Studienfächer Musikgeschichte und Musiktherapie werden umfangreiche Kenntnisse und die Beherrschung mindestens eines Instruments verlangt.
Schüler, die in besonderer Weise begabt sind, jedoch noch zu jung für die Studienvorbereitende Ausbildung infrage kommen, können von der Musikschule besonders gefördert werden. Dies geschieht immer auf Empfehlung der Lehrkräfte.
Die besondere Förderung wird in der Regel zu großen Teilen aus dem Haushalt der Musikschule finanziert.